Kurzrezension Bianca Iosivoni – Falling Fast

Kurzrezension Bianca Iosivoni – Falling Fast

Autor: Bianca Iosivoni
Titel: Falling Fast
Herausgeber: LYX Verlag  
Datum der Erstveröffentlichung: 27. Mai 2019
Buchlänge: 480 Seiten
ISBN: 978-3-7363-0839-8
Preis: TB 12,90€ / eBook 9,99€
Erwerben  

 

 

Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt hat, ist vorbei. Sie will mutig sein und sich all die Dinge trauen, vor denen sie sich früher immer zu sehr gefürchtet hat. Doch dann lernt sie Chase Whittaker kennen – und weiß augenblicklich, dass sie ein Problem hat. Denn mit seiner charmanten Art weckt Chase Gefühle in ihr, die sie eigentlich niemals zulassen dürfte. Und nicht nur das. Er kommt damit ihrem dunkelsten Geheimnis viel zu nahe…

Quelle: LYX Verlag   

 

 

Gestern hab ich endlich ???????????????????????????? ???????????????? beendet und auch wenn mir das Buch so gar nicht gefallen hat, möchte ich doch erklären warum das so war.
Da das aber ohne ???????????????????????????? nicht geht, lest bitte nur dann weiter, wenn das für euch ok ist.

Flache Story, flache Charaktere.
Das sind eigentlich meine zwei größten Kritikpunkte. Leider sind viele YA Bücher heute so gestrickt, dass sämtliche Protagonisten austauschbar sind, denn die Grundidee ist fast immer gleich. Unscheinbares Mädchen trifft auf gut aussehenden Typen, der das Mädchen anfangs so gar nicht attraktiv findet oder finden will.
Dennoch kommen die beiden sich näher, er entdeckt plötzlich ihre wahnsinnig schönen Augen und die tollen Beine und nach langem hin und her landen sie im Bett.
Somit sollte nun 3/4 des Buches um sein, aber oft wissen die Protagonisten bis dahin fast nicht mehr voneinander als Name und Lieblingseiscreme – es soll ja geheimnisvoll bleiben.
Ich nenne sowas aber Oberflächlichkeit oder die Reduzierung auf das Äußere, was bei ???????????????????????????? ???????????????? besonders Chase betrifft. Hier kam kein “Uhhh Hailee ist nicht nur schön, sondern auch schlau“ sondern nur “die vollen Lippen und die langen Beine“.
Gut, bis zu diesem Punkt finde ich mich damit noch ab, obwohl meine Halsschlagader bereits am anschwellen ist, aber was mir in letzter Zeit sehr oft bitter aufstößt ist das, was danach kommt.
Denn plötzlich fließt ein hochsensibles Thema wie Selbstverletzung, Depression oder gar Suizid mit ein und damit wird das Buch für mich inhaltlich zu wichtig, als das es in einem YA Buch in diesem Format mit einfließen darf.
Fast nie wird sich Zeit genommen in die Tiefe zu gehen oder betroffenen Lesern ein Gefühl des Verstandenwerdens zu vermitteln. Stattdessen fliegt einem das Thema nur so um die Ohren und für Betroffene fühlt es sich an wie ein Schlag ins Gesicht oder ein stell dich nicht so an.

Es erscheint mir respektlos, wie psychische Krankheiten als Cliffhanger benutzt werden oder am Ende als Auflösung dienen, damit das Buch einen wertvollen Touch bekommt – denn so fühlt sich ???????????????????????????? ???????????????? leider an.
Auch den Titel selbst finde ich wirklich mehr als unpassend, wenn man bedenkt, dass sich Hailee am Ende von einer Klippe stürzen will. ???????????????????????????? ????????????????? Ernsthaft?

Wenn ich mich so aufrege könnte man sich natürlich fragen warum ich denn dann überhaupt noch Bücher in diesem Genre lese?
Ganz einfach, weil es immer mal wieder kleine, versteckte Perlen gibt, die wirklich das Herz berühren und ganz ohne Klischees auskommen.

 

 

 

 

 

 

Über die Autorin 

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni, geb. 1986, von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.

Quelle: LYX Verlag   

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.